Genießen Sie auf mehrern Etappen die Bergische Natur- und Museumsroute "Straße der Arbeit". Die Route ist komplett mit einem halben Wagenrad ausgeschildert.
Bergische Natur- und Museumsroute "Straße der Arbeit"

In Wuppertal beginnt die 280 Kilometer lange Bergische Natur- und Museumsroute "Straße der Arbeit". Sie führt thematisch auf die Spuren der Bergischen und Homburgischen Eisenstraße über Wipperfürth und Nümbrecht bis nach Windeck an der Sieg.
Kaum eine Region ist so sehr durch die früheste Industrie geprägt wie das Bergische Land. Überall entlang der Strecke sind noch deutliche Spuren der frühesten Arbeitswelt zu finden. Wanderer auf der Straße der Arbeit erfahren hautnah die Bedeutung der Textilindustrie, des Fuhrmannswesens, der Schwarzpulverindustrie, sind mit den Schmugglern unterwegs auf versteckten alten Wegen. Sie kommen vorbei an Stätten des Grauwackeabbaus und des Erzbergbaus, erleben die Bedeutung von Wasserkraft und Wassermühlen und die Schmiedekunst im Bergischen Land.

Sie können sich über den unendlichen Bedarf an Holzkohle für die Verhüttung der Erze und das Gewerbe der Köhler informieren. Die Besonderheiten auf der Strecke sind in Infokästen erläutert.

Das besondere der Natur- und Museumsroute liegt darin, dass bekannte und unbekannte Orte durch die mit einem besonderen Wegezeichen – einem halben Wagenrad – gekennzeichneten Wanderwege thematisch miteinander verbunden sind und somit eine durchgängige Linie der Industriekultur bilden. Hier werden die schweren Arbeitsbedingungen von gestern für den Menschen von heute erlebbar. Museen der Natur und der Industrie korrespondieren miteinander.


Text: Hans-Dieter Hilden

Foto oben: Karte vom Verein "Straße der Arbeit"
Foto Mitte: Wülfingmuseum

Weitere Informationen rund um die Bergische Natur- und Museumsroute finden Sie hier.
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