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Das Bergische Land ist auch für Menschen mit Behinderung eine tolle Adresse für den kleinen Urlaub zwischendurch. Stöbern Sie einfach in unseren Angeboten....
Schloss Homburg

Im Schloss Homburg ist ein kulturhistorisches Museum untergebracht, das Exponate aus verschiedenen Bereichen beherbergt: Ritterleben, Geschichte des Schlosses, Bürger und Handwerkerleben des 19. Jahrhunderts. Krönender Abschluss eines Rundgangs ist die historische Burgküche mit ihrem mächtigen Rauchfang.

Der Weg zum Schloss geht steil bergauf, da das Museum auf einer Kuppe liegt. Der Weg ist mit Steinen ausgelegt, die sehr uneben sind. Die oberen Etagen des Museums sind aufgrund der historischen Bauweise nur über Treppen zu erreichen. Infotafeln sind in einfacher Sprache verfasst. Audioguides stehen zur Verfügung. Touch-Screen-Geräte mit historischem Filmmaterial sind in erreichbarer Höhe vorhanden.

Für Sehbehinderte wird eine Tastführung in der historischen Burgküche angeboten. Ein besonderes Sinneserlebnis ist das Feuer im alten Kamin der Küche. Darüber hinaus werden auch Führungen für Geistigbehinderte und für Gehörlose mit Begeleitperson angeboten. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.
Weitere Informationen erhalten Sie unter:
Museum des Oberbergischen Kreises
Schloss Homburg
Homburg, 51588 Nümbrecht
Tel.: 02293 9101-17

 

Museum Achse, Rad und Wagen

Die BPW Bergische Achsen KG unterhält seit 1952 ein Werksmuseum. Das 1898 gegründete Unternehmen zählt heute zu den weltgrößten Herstellern von Anhängerachsen. Auf dem Gelände werden über 100 historische Modellkutschen, 40 Ackerwagen, Fuhrwerke und Feuerwehrfahrzeuge sowie eine umfangreiche Sammlung von Druckgraphiken, Zeichnungen und Aquarellen mit Kutschenmotiven aus dem 17. bis 19. Jahrhundert gezeigt. Drei Werkstätten verdeutlichen den Arbeitsalltag der Schmiede, Stellmacher/Wagner und Sattler und werden zu besonderen Anlässen geöffnet.

Das Gelände ist stufenlos und gepflastert bzw. im Innenbereich gefliest. Parkplätze sind in ausreichender Zahl direkt vor dem Museum vorhanden. Im Museum gibt es Behindertentoiletten. Spezielle Führungen für Blinde, bei denen die Gäste die Möglichkeit haben die Modelle zu ertasten, werden angeboten. Die zweite Etage ist mit einem Aufzug zu erreichen.

Das Museum schließt am 01. Juni 2008 für Umbaumaßnahmen und eröffnet erst wieder im Frühjahr 2009.
Weitere Informationen erhalten Sie unter:
Museum Achse, Rad und Wagen
Ohlerhammer, 51674 Wiehl
Tel.: 02262 78-1280




Bergisches Freilichtmuseum Lindlar

Erleben Sie bergische Tradition und Geschichte, Handwerk und Landarbeit sowie Ökologie hautnah in herrlicher Natur. Idyllisch eingebettet in hügelige Wiesen und Felder finden Sie originale bergische Häuser, abgebaut an ihrem ursprünglichen Standort und im Freilichtmuseum liebevoll wieder aufgebaut. Egal ob Bauernhof, Seilerei oder Schmiede - Sie können überall zuschauen oder selbst mit anfassen. Und zwischendurch locken entspannte Spaziergänge durch reizvolle Natur. Beobachten Sie hierbei einen Landwirt, der - wie damals – den Acker mit dem Pflug bearbeitet. Traditionelle und regionale Gerichte in gemütlicher Atmosphäre und einen tollen Biergarten bietet Ihnen das Museumsrestaurant "Lingenbacher Hof". Für die Kleinen kann am Eingang ein Bollerwagen ausgeliehen werden.

Das Gelände des Bergischen Freilichtmuseums ist sehr weitläufig. Die Wege sind geschottert. Da es sich um alte Bauernhäuser handelt, ist die Bewegung in den Gebäuden im Rollstuhl nicht möglich. Für Blinde gibt es ein Buch über das Museum in Brailleschrift sowie einen Audioführer. Die Wege sind leider nicht so gekennzeichnet, dass sich ein Blinder alleine zurecht finden könnte. Auf Anfrage gibt es spezielle Führungen. Im Museum können zwei elektrische und zwei manuelle Rollstühle ausgeliehen werden, ebenso wie ein Rollator. Im Museum befinden sich Behindertentoiletten.
Weitere Informationen erhalten Sie unter:
Landschaftsverband Rheinland
Bergisches Freilichtmuseum für Ökologie und bäuerlich-handwerkliche Kultur
Schloss Heiligenhoven, 51789 Lindlar
Tel.: 02266 9010-0




Altenberger Dom in Odenthal

Der Altenberger Dom beherbergt das größte Kirchenfenster nördlich der Alpen. Er ist Teil einer 1133 gegründeten Zisterzienser-Abtei. Graf Adolf IV von Berg legte am 03. März 1259 den Grundstein für den "Bergischen Dom". Die Kirche ist im gotischen Stil errichtet. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten erstrahlt der Dom seit 2006 wieder in neuem Glanz.
Altenberg hat sich in der jüngeren Vergangenheit als ein Zentrum für geistliche Musik etabliert. Über hundert Konzerte finden jedes Jahr im Dom statt. Auch Ökumene spielt in der Altenberger Kirchengemeinde eine große Rolle. Der Dom wird sowohl von der katholischen als auch der evangelischen Kirchengemeinde genutzt.

Vom Parkplatz aus geht es über Kopfsteinpflaster bis zum Dom. Der Dom ist ohne Stufen problemlos zu erleben. Behindertentoiletten befinden sich im Altenberger Hof direkt gegenüber vom Dom. Für Blinde gibt es vor dem Dom ein Modell von Altenberg zum Ertasten.

Führungen können gebucht werden unter:
Tel.: 02174 41011, Mo.-Fr. von 9.00-13.00 Uhr






Deutsches Werkzeugmuseum

Eine umfassende technik-, sozial- und kulturgeschichtliche Sammlung an Werkzeugen von der Steinzeit bis ins 21. Jahrhundert wird im Deutschen Werkzeugmuseum gezeigt. Es ist hiermit das einzige dieser Art in Deutschland. Die Sammlung umfasst Handwerkzeuge, Maschinen- und Elektrowerkzeuge.

Die Behindertenparkplätze befinden sich neben dem Museum (Cleffstraße 6). Bitte folgen Sie der Beschilderung. Die Wege sind ausgeschildert und gepflastert. Im Museum befinden sich Behindertentoiletten und ein Aufzug ermöglicht die Erreichbarkeit aller Bereiche. Es ergibt sich immer wieder die Möglichkeit sich hinzusetzen und auszuruhen. Großformatige Fotografien und vor allem die zahlreichen Möglichkeiten zum "Begreifen" und Ausprobieren machen das Museum insbesondere für sehbehinderte Kinder und Jugendliche spannend. Interaktive Modelle und Computermonitore sind höhenverstellbar, so dass auch Kinder und Rollstuhlfahrer die Monitore bedienen können. Für Sehbehinderte gibt es Audioguides.
Weitere Informationen erhalten Sie unter:
Deutsches Werkzeugmuseum
Cleffstr. 2-6, 42855 Remscheid
Tel.: 02191 46435
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