Oelchenshammer

Der Oelchenshammer in Engelskirchen-Bickenbach gehört zu den letzten funktionsfähigen wasserbetriebenen Schmiedehämmern. Von April bis Oktober ist hier noch heute Schmiedesaison. Entdecken Sie den alten Hammer auf spannenden Führungen und schauen Sie dem Schmied bei Handwerksvorführungen über die Schulter - vielleicht dürfen Sie sogar selbst einmal mit anfassen.

1783 gegründet, diente der Oelchenshammer lange der Eisenverarbeitung. Noch bis Ende der 1940er Jahre wurde hier Spezialstahl gefertigt.

Zweimal im Jahr wird im Oelchenshammer gefeiert: Zum Saisonauftakt im April und zum Saisonende im Oktober. Aber auch zwischendurch finden immer wieder Aktionen statt.

Öffentliche Führungen und Aktionen:
2. Sonntag im Monat, 14-18 Uhr
Schmiedevorführung
4. Sonntag im Monat, 16.30 Uhr
Führung durch den Oelchenshammer
Weitere Informationen bei der Kulturinfo Rheinland unter Telefon 01805 743465 (0,14 € / Min.)
Oelchenshammer
Dauerwelle und Backenbart - HauptSache schön

Diese Sonderausstellung beschäftigt sich mit der Geschichte der Rasur und der Frisur und wirft gleichzeitig einen Blick auf die Gestaltung des Körpers und die Mode ihrer jeweiligen Zeit. Die Selbstinszenierung des Körpers wird zusammen mit den hierzu nötigen Instrumenten und Techniken vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart untersucht. Dabei tritt der Trend zur Individualisierung des Körperbildes zunehmend in den Vordergrund.

Termin: 27. Februar bis 5. September 2010

Eintritt: 2,50 €, erm. 2 €
Kinder und Jugendliche (bis 18 Jahre) sowie Schulklassen haben freien Eintritt
Rheinisches Industriemuseum Engelskirchen

In der ehemaligen Baumwollspinnerei "Ermen & Engels", der Fabrik von Friedrich Engels sen.,  können Sie in der Dauerausstellung "Unter Spannung" die Geschichte der Baumwollspinnere in Engelskirchen vom Aufstieg bis zum Niedergang authentisch erleben.

Kernthema ist die Elektrifizierung. Die Agger speiste ein riesiges Wasserkraftwerk, das heute noch erhalten ist. Damit wurde nicht nur die Fabrik sondern auch viele private Haushalte in Engelskirchen schon in der Zeit um 1900 mit Strom versorgt. Bestaunen Sie im Museum die beeindruckende Dampfmaschine, erleben Sie die Spinnerei wie damals und entdecken Sie historische Büro- und Haushaltsgeräte. Sonderausstellungen im Alten Baumwolllager und Museumsfeste sorgen für immer neu Aspekte im Rheinischen Industriemuseum.


Sie können das Museum sowohl auf eigene Faust als auch in Führungen erkunden und historische Maschinen in Aktion bestaunen. Die Öffnungszeiten sind:
dienstags bis freitags 10-17 Uhr
samstags und sonntags 11-18 Uhr
montags geschlossen

Das Museum ist für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer bis auf Teile des Turbinenkellers ohne Einschränkungen zugänglich.

Fotos: © Gemeinde Engelskirchen
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