Architektonisch hat die Naturarena Bergisches Land einiges zu bieten. Moderne Bauten und alte Gemäuer zeichnen auch die historische Entwicklung der Region nach.
Schloss Homburg - Oberbergisches Wahrzeichen und ehemaliger Herrschaftssitz

Schloss Homburg - das ist die gute Stube des Oberbergischen Kreises. Dieses prächtige Gebäude ist beliebtes Fotomotiv und Platz zahlreicher stimmungsvoller Veranstaltungen.

Hier lebt das Mittelalter wieder auf. Und ist für jeden Besucher erlebbar. Beispielsweise während des einmal im Jahr stattfindenden Mittelalterlichen Markts: Dann jonglieren die Gaukler, singen die Spielleute zur Drehleier und es gibt Met und (Holz-)Schwerter. Im Schloss qualmt, dampft und duftet es nach frisch gebackenem Brot. Die Museumsbäckerei aber ist nicht nur während des Markttreibens geöffnet – sie ist fester Bestandteil des normalen museumspädagogischen Programmes. Zu den Höhepunkten aber zählen sicherlich auch der Nikolausmarkt in der Vorweihnachtszeit und die klassischen Open-Air-Konzerte auf dem Schlossgelände.

Das Schloss, das die Gäste heute so fasziniert, ist Ergebnis reger Bau- und Umbau-Aktivitäten. Der ursprüngliche Bau, erstmalig erwähnt im Jahre 1276, war kompakter und einfacher als das heutige Schloss. Doch dann wurde die Schlossanlage der Grafen zu Sayn – später zu Sayn-Wittgenstein – immer mal wieder umgebaut. Fast wäre das Schloss im 19. und 20. Jahrhundert verfallen. Doch mit der Gründung des Oberbergischen Kreismuseums endete die Phase des Verfalls – die Oberberger schufen sich ihr Schmuckkästchen, das bis heute gepflegt und genutzt wird. Es zeigt neben alten Rüstungen und Waffen, Münzen und Karten auch die bürgerliche Lebenswelt, historische Handwerke sowie die ökologischen Veränderungen der bergischen Tier- und Pflanzenwelt.

Schloss Homburg
51588 Nümbrecht
Tel.: 02293 910117
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